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Schachzwerge on tour

Vororteindrücke

Den Blog werden wir nutzen, um über mehrtägige Turniere oder Trainingslager ein paar Eindrücke nach Hause zu schicken.

Reif für die Insel

Sommerlager 2026 Posted on So., Juli 12, 2026 00:24:41

(oder die Berge, die Wälder, die Metropolen dieser Welt oder welches Urlaubsziel auch immer) waren nach dem Sommerlager einige Trainer 🥱. Geschafft in doppelter Hinsicht, aber hoffentlich zur Zufriedenheit aller wurde aber auch der letzte halbe Tag gemeistert. Und damit vor allem die Enstände nicht untergehen, gibt es noch einen letzten Bericht:

Nachdem mit Arne auch der letzte Smileymörder aufgrund Lottes detektivischer Aufklärung 🕵️‍♀️ meisterhaft überführt wurde, ging es zum Zimmeraufräumen. Bei den meisten klappte dies vorbildlich trotz einiger origineller Versuche, Sachen nicht mitnehmen zu wollen. Keine schlechte Idee, seine halbe Kleidersammlung in unterste teppichkantenhohe Schubfächer (die zuvor quasi seit Äonen niemand mehr benutzt hatte), Kabel in Bett-Wand-Nischen oder Socken in das abgezogene gleichfarbene Bettzeugknäuel zu verstecken. Aber kommt schon Kinder, da müsst ihr eher aufstehen, um uns Kontrolleure zu überlisten! ✌

Als letztes Highlight stand danach die Siegerehrung an. Im Hintergrund liefen Bilder mit Impressionen der letzten Tage, während Gordon assistiert duch Anna sowie die anderen Trainer die Auszeichnungen vornahm:

Die Turniere der einzelnen Gruppen gewannen Anton (recht knapp vor Oskar und Lotte), Hermann (souverän vor Matthes; Henry und Lewis teilen sich Rang 3), Eduard (punktgleich mit Simon und einigem Abstand vor dem breiten Mittelfeld, u.a. mit Jakob P, Jannes und Melinda auf geteiltem Bronzerang), Hugo (Paul Silber vor Jakob W, Tim und Richard) und Anna (klar vor Noah und Florian).

Die Pokale für die Gruppenbesten (für gute schachliche Trainingsleistungen, aber z.B. auch Mitarbeit nicht nur im Training, Pünktlichkeit, Benehmen, Helfen und vieles mehr) verdienten sich Johan, Jannes, Lisbeth, Mats und Florian.

Zwischendurch wurden Sonderpreise verteilt. U.a. bekam Oskar den Spezialauftrag, alle Türschilder für die Wahl des schönsten bis auf die ganz banalen zu fotografieren. Dies überinterepretierte er aber in eine Zwischenauswahl von nur fünf Kandidaten, komischerweise war das eigene schlicht pseudokomisch gehaltene dabei 🤨! Und jenes erhielt noch mehr Klatschbeifall als die anderen inklusive des Kunstwerks von Henry, Hermann und Johan. Da musste eine Disqualifikation her 😈! Respekt und ein Gratiseis an die drei Sieger, vor allem Chefzeichner Henry 😮.

Dieses durften sich auch die Hindernismeister Simon und Oskar, unser zuvor schon mit Ständchen geehrtes Geburtstagskind Jakob 🎂 sowie Bela, Paul und Florian für fußballerische Leistungen gönnen.

Die etwas kleineren Pokale für das Blitzturnier schnappten sich Anton (vor Oskar und Mina) sowie Jakob P (vor Mats und Max). Im Räuberschach (diesjähriges Überraschungsturnier) triumphierten Jakob N (vor Lotte und Oskar) sowie Bela (vor Johannes und Paul).

Ebenso wie beim Türschild lieferte die Zuschauermenge auch bei der Vergabe des letzten und größten Pokals nochmal gut ab und forderte frenetisch mit Sprechgesängen Adam zum Sonnenschein! Okay, er grinste viel und ansteckend, aber vielleicht war auch der ein oder andere Schabernack zu viel dabei 🙃. Und so gewann bei einer großen Auswahl an stets gut gelaunten, aber auch pünktlichen, hilfsbereiten Kindern letztlich verdient Till 😎.

Nun aber schnurstracks zum Mittagessen und dann den Transporter zum Bahnhof beladen (bzw. für die sechs busreisenden jenen packen) und dann nach kleinem Spaziergang Richtung Bahnhof zum Teil mit Eis in der Hand laufend ab in den Süden👋!

Zuletzt noch ein großes Dankeschön an alle teilnehmden Zwerge und die Familien für reibungslose Kinderübergaben und Kommunikation. Vor allem aber an die Trainer Ayyoub, Arne, Johannes, Daniel und Abhi sowie die stets bei allen Anliegen unterstützenden Mitarbeiter der Landessportschule inklusive Küche (Geburtstagskuchen!) und der Schimmhalle. 👍🏻👍🏻👍🏻



Grillende Drachen

Sommerlager 2026 Posted on Fr., Juli 10, 2026 01:04:23

„Vorbereitung ist besser als Nachbereitung“ (Weisheit eines Landesmeisters)

„Wir müssen irgendwie die Bauern loswerden!“ (Trainer Johannes‘ Team hatte auch nur noch Bauern beim Räuberschach)

„Ich wünsche mir einen Bauern, bamm!“ (Jakob möchte eine verlorene Friss-Mich-Stellung mit allen Mitteln noch drehen)

Mit einigen Schmankerl unserer großen Teilnehmer wollen wir den Bericht zum letzten vollen Tag einleiten. Ansonsten ist schon wieder alles vormittägliche nach einem so ereignisreichen Tag verschwommen. Bei tollen Temperaturen wurde noch einmal um die Wette parcourt, gefuß- und gebasketballert. Ein paar Tricks wie Durchbruch im Bauernendspiel und die letzten Turnierpartien standen auf dem Programm. Geschwommen wurde zum zweiten mal; diesmal durften sogar alle 90 Minuten bleiben.

Dann startete die Schatzsuche: 5 Teams wurden gebildet, um zunächst 5 Edelsteine zu finden. Diese konnten auf dem Gelände der Landessportschule verteilt bei verschiedenen Stationen (Mittelalterquiz und -suchsel, Logikrätsel etc.), verdient werden dank der tollen Hilfe unserer jugendlichen Lotte, Mina, Lisbeth (Torwächterinnen), Hermann und Henry (Einsiedler), Oskar (Gruppenbegleiter ebenso wie die Trainer), Matthes und Jakob (Narr und König), Lewis und Johan (Mönche), Lennart und Anton (Bettler und Händler).

Am Ende waren die Räuber Jonathan, Jakob P., Benedikt, Mats, Tim und Johannes W am schnellsten und durften zuerst ihren Preis wählen. Aber auch die Dunklen Ritter und die Herzöge waren kaum langsamer, ebenso Bela, Richard, Hugo und Paul. Letztere waren aber trotz deutlicher Warnung des Drachen zu gierig und gingen daher leer aus. Die immer heldenhaften Ritter vom Sonnental mit ihrem Paladin Johannes waren dagegen lange nicht gesichtet, wer weiß wem sie auf dem Weg noch alles halfen.. Sie wählten daher als Letzte, aber dafür entsprechend ihrer Natur am weisesten und schnappten sich den größten Preis!

Unterbrochen wurde die Schatzsuche übrigens von einer 90-minütigen Grillpause. Es gab Bratwürste, Steaks, Maiskolben, Folienkartoffeln, Grillkäse, dazu Toast und Salate.

Nach all dem langen Programm musste sogar auf das Tandemturnier verzichtet werden und fast alle Grundschüler wurden schnell im Bett gesichtet.

„Wie nennt man es, wenn ein Ritter Hampelmänner macht? Rittersport!“

„Was sagt ein Alchimist, wenn ihm Gold auf den Fuß fällt?“ „Au“

Ein Ritter zum anderen: „Und wie geht`s dir so?“ „So mittel, Alter!“

(Perlen von Matthes‘ Witzerepertoire als Narr von König Jakob bei der Schatzsuche)



Mittwochsbericht

Sommerlager 2026 Posted on Do., Juli 09, 2026 00:07:48

Okay, mal etwas schneller: Aufstehen, Frühstück (Eierbrötchen!), Schachtraining, Kreisbildung für Zählmeister Johannes und danach Sport im Freien. Hier wurden Parcourszeiten gemessen. Simon ist anscheinend auch dieses Jahr unschlagbar, Johannes sinnt aber noch auf Revanche. Volleyball für die Großen (und Adam), Ball-über-die-Schnur für die Kleinen, Basketballwerfen (erfolgreich eine 5er-Streak als Gruppe geschafft). Ach ja, ein „paar wenige“ fanden dieses vielfältige Angebot dermaßen berauschend, dass sie wieder die ganze Zeit einem runden Lederdings hinterherrannten. Neuzugang Ahbi (Trainerrochade mit Daniel) telefonierte parallel, reagierte aber blitzschnell, als ein Ball zu ihm rollte, er zackig zu diesem rannte und zielgenau in den Strafraum flankte, während er fast unbemerkt von seinem Gesprächspartner mit diesem weitertelefonierte. Das nennt man Multitasking!

Beim Mittagessen wurde endlich aufgelöst, was Gehacktesstippe ist. Das Turnier ging anschließend in die vorentscheidenden Runden. Bei den jüngsten wurden diese mit etwas Kondiblitz aufgelockert.

Nach den Turnierpartien kam es zu einem der alljährlichen Highlights, dem Wasserbombenvolleyball. Anton, Hermann, Jakob N und Oskar halfen fleißig, die Geschosse vorzubereiten. Einige Kinder lernten, dass es keine gute Idee ist, die Wasserbomben mit dem Kopf aufzufangen. Alle hatten ihren Spaß, auch beim nachhallenden Weiternassspritzen. Da wir die Gruppe wieder zweiteilten, um die Zwergenmassen auf dem Beachvolleyballplatz etwas zu begrenzen, spielte die jeweils andere Teilmenge parallel Fußball. Ayyoub brillierte mit spektakulären Dribbelskills, Lewis mit unermüdlichem Einsatz, Arne mit Vollspeed die Kindermenge durchbrechend und Bela war herausragend im Tor.

Das Überraschungsturnier bestand diesmal aus Räuberschach (auch „Friss mich“ genannt). Hierbei geht es darum, seine Figuren allesamt zu verlieren, es herrscht Schlagpflicht. In der A-Gruppe kam es nach der Gruppenphase und den K.-o.-Spielen zum finalen Geschwisterduell. Aber die Ergebnisse gibt’s wie gewohnt erst später, daher nicht die beiden abschließenden Berichte verpassen.

PS: Jakob N diesmal mit einer Gastrolle als Titelgeber (wir überlegen noch, ob ihn dies für weitere Überschriften qualifiziert)



Simon Says: Röntgendingsbums

Sommerlager 2026 Posted on Di., Juli 07, 2026 23:35:15

Ein neuer grauer Tag (ohne Sarkasmus: herrlich! Der Wasserverbrauch der Kinder ist gefühlt ein Viertel jener der letzten Sommerlager) steht an, frohen Mutes startend mit Frühstücksstärkung: Die einen mit Brötchen und Saft, die anderen mit überbordenden Belägen, ein kleiner Zwerg dagegen mit max-imalem Schoko-Müslihunger (aber den Kakao nicht mögen, soso..).

Etwas Training folgte mit noch frischem Geist, u.a. bei Gruppe 1 mit Angriffsideen bei Isolanistruktur und bei Gruppe 3 wurde der Röntgenangriff behandelt (etwas flapsiger sorgte Simon für die Tagesüberschrift). Die anderen Themen scheinen Top Secret oder aber der Schreiber hat ein schlechtes Agentennetz…

Bei der nächsten Versammlung wurde auch Lennart als Smileymörder überführt, wenngleich er sich vermutlich zu recht von Erstklässlern betrogen fühlte.

Danach übten Rebecca und Simon mit Arne Basketball. Der Großteil spielte aber derweil Fußball an der frischen Luft oder Hockey in der Halle. Letzteres fast schon professionell mit Wechselblöcken. Team grün gewann sicher, da halfen auch Daniels Längenvorteile nicht. Anschließend gab es noch Volleyball, „Vom Dummy-Schubsen“ und Gymnastikübungen inklusive Handstände, Radschläge und Gruppenbrücken.

Till sorgte dafür, dass es die Essensmarken nur für Gesangs-/Tanzeinlage zu „Wir haben vorne großen Hunger, hinten großen Hunger…“ gab. Wahlweise durfte Hähnchenkeule oder vegane Bolognese verspeist werden.

Das Turnier wurde fortgesetzt, zumeist mit den Turnierrunden 3 und 4. Aufgrund der remisen Partie Jakob P. vs Jannes wurde dann spontan auf dem Boden sitzend gemeinsam die dort entstandene Situation Dame vs Bauern auf der vorletzten Reihe trainiert.

Heute Nachmittag durfte auch die Schwimmhalle genutzt werden, im Wechsel erst die Kleinen dann die Großen je eine Stunde. Auch dank Sprungbrett, Wassermatten und Ballspiel sorgte dies für viel Kurzweil und gute Laune. Bei den alten Hasen gab es nicht viel Neues: Johan und Lewis immer noch mit viel Action beim Springen, Hermann immer noch mit massivem Linksdrall beim Ball-über-die-Schnur. Nur die völlig gelangweilte Reaktion von Mina, Lisbeth und Co auf den spektakulären blinden Fang eines scharf(f)en Geschosses von Oskar enttäuschte einen Trainer dann doch ziemlich 😥

Nach etwas weniger vielseitigem Abendbrot als gestern stand das Kinoprogramm an mit zwei parallel laufenden Filmen. Gewählt wurden „Kung Fu Panda“ und „Der Schuh des Manitu“. Mit Knabberzeug etc. genossen die meisten den ruhigen Tagesausklang, aber man merkte schon einigen den recht langen Tag an. Und so war es diesmal recht einfach, alle recht zeitnah in die Betten zu bekommen. Aber immerhin kann man morgen aufgrund des späteren Frühstücks 45 Minuten länger schlafen.



Nun auch noch Regen!?

Sommerlager 2026 Posted on Mo., Juli 06, 2026 23:55:19

Gähn, da klopfen doch tatsächlich zwei Zwerge um 5:50 Uhr, weil ihnen langweilig ist!?? 😳🤨 Da tröstet es nicht wirklich, dass sich die Mädchen dank nicht umgestellter Schulweckzeiten auch schon um 6 Uhr um eine Stunde Schlaf brachten. Aber danke für den frühstücklichen Versuch Mina! Die Leberwurst ist übrigens voll der Renner, findet nicht nur Lukas.

Bei der Versammlung wurde der Start des traditionellen Smiley-Spiels bekannt gegeben, der erste Täter Ruben wurde aber schon bald überführt. Dann startete endlich das erste Schachtraining: In den drei Gruppen mit den weniger Erfahrenen stand Matttraining auf dem Programm. Arne teachte dagegen mit der zweiten Gruppe Vor- und Nachteile eines Isolanis. Und unsere stärksten Schachspieler übten Visualisierung sowie Angriffstechniken.

Trotz beginnendem Regen stand anschließend Sport auf dem Programm, überraschend war in der Halle aber mehr Platz als gedacht: So konnte ein großer Teil sich der Fußballleidenschaft widmen, die anderen vergnügten sich mit großen bunten Bällen oder spielten Basket- bzw. Volleyball.

Das Mittagessen war nach der freien aber intensiven Sporteinheit hochverdient, es gab Bratwurst oder Spinat mit Rührei.

Nach einer kurzen Erholungsphase startete dann das Turnier. Zwei Runden Schnellschach wurden gespielt, in den kommenden Tagen folgen die weiteren 5 bzw. 7 je nach Gruppengröße.

Weiter ging es mit der nächsten Sporteinheit. Den Wuselfaktor brachte Arne gut auf den Punkt: Man sieht das Lager vor lauter Kindern nicht mehr! Fußball, Tischtennis, Parcours, überall Zwerge 😛

Zum Abend stand ein Blitzturnier in zwei Gruppen an. 41 Kinder in einem Doppelseminarraum erforderte einiges an Aufbauarbeit, Schachmaterialtransport, Stuhlausleihe von Biederitzern etc. Aber dann endlich ein schön prall gefüllter Raum für geselliges Abendzocken. Nach fünf Runden gab es zwei klare Sieger… die wir natürlich wie gewohnt erst am letzten Tag kundgeben werden! Wir wollen ja schließlich, dass unsere Leser dabei bleiben 😉

Parallel sahen Daniel und Arne im Showkampf mit Jakob keinen Stich, egal ob mit 5, 3 oder 2min Bedenkzeit für die ganze Partie. Immerhin gelang gerade so noch der Ehrentreffer.

Nun sind auch endlich alle Zwerge im Bett. Der Autor schreibt noch diese paar Zeilen zu Ende, während Daniel und Anton sich im Armdrücken trashtalken („Drückst du schon?“, „Ey, nicht mit den Füßen einhaken“, „Unfair!“) und die anderen Großen Skull King spielen („Oskar hat die Gegner taktisch outplayed“).

Und dann endlich ins Bett nach einem langen Tag, danke Adam und Ruben! 😴



Tiefsttemperaturen in Osterburg

Sommerlager 2026 Posted on Mo., Juli 06, 2026 00:00:01

Die Sommerferien starten und damit traditionell auch wieder das Schachzwerge-Sommerlager!

Da fast alle Schachzwerge diesmal mit dem Zug mitfahren wollten, schien es recht stressig zu werden. Zumal sich die Bahn mal wieder was neues ausgedacht hat und uns recht überraschend erstmalig in Stendal umsteigen ließ. Na immerhin kam einer von zwei Zügen pünktlich!

Aber es klappte alles gut, das Gepäck wurde am Bahnhof abgeholt und der Zwergetreck stiefelte gemütlich zur Sportschule.

Etwas enspannter verlief die Zugfahrt auch deshalb, da sechs kleine Zwerge auserwählt wurden, mit dem Schachzwergebus fahren zu dürfen. Der Bus fuhr sich aber gefühlt noch nie so behäbig; Trainer Gordon grübelt immer noch, welcher Knirps da zu viel gegessen hat! 😛

Und nein, es liegt bestimmt nicht an den vielen Koffern, Kisten und Beuteln voller Demobretter, Pokalen, Schachheften, Schachmaterial inklusiver schachverwandten Spielen etc.

Alle waren schließlich vor Ort. Nach Zimmereinteilung, Vorstellung der Trainer und Kinder, Vorstellung des Zeitplans, Gruppeneinteilung, Belehrung, Essensabfrage etc. ging es nach etwas Freizeit zum Abendessen. Wie gewohnt gab es ein breites Buffet, diesmal u.a. mit Chicken Nuggets, Nudel- und Kartoffelauflauf.

Dann ging es zum Sport und spätestens hier merkten alle, dass uns wie gewohnt die heißesten Temperaturen des Jahres erwarteten. Es war kaum auszuhalten und alle Kinder wollten natürlich unbedingt in die Sporthalle und… häh, was ist denn hier los: Auszuhaltende angenehme Temperaturen mit leichter frischer Brise?!?? Und morgen soll es noch kühler werden. Die Dauerteilnehmer wie z.B. Melinda, Johannes, Henry, Lotte, Oskar und einige mehr fühlten sich im falschen Film; sind wir hier wirklich im Sommerlager?? Aber okay, wir wollen uns nicht beschweren und so entschied sich tatsächlich etwa die Hälfte aller Kinder für Fußball auf dem Kunstrasen. Hierbei setzte sich Weiß (hatten die Anstoß?) mit 7:1 gegen Schwarz durch. Richtig deutlich wurde es aber erst nach Einwechslung von Trainer Johannes (bei Team Schwarz!). Und nein, nur weil wir Schachspieler sind, gibt’s bei uns nicht nur Schwarz-Weiß-Denken! Vielmehr war es Zufall oder vielleicht auch ein kleiner, absichtlicher Scherz der Landessportschule, dass wir ausgerechnet diese Leibchen bekamen..

Die anderen waren währenddessen in der Sporthalle, die wir vermutlich zum einzigen mal alleine für uns nutzen konnten. Dies wurde auch ausgiebig genutzt. Vor allem die sechs Mädchen hatten ihren Spaß mit den Gymnastikbällen: Die großen bolzten fleißig, die kleineren bauten sich ein Bällebad. Melinda und Anna lieferten sich zunächst ein Lauf-, dann ein Schubsduell, bevor ein Trainer versenkt wurde. Zum Abschluss folgte ein kurzes Duell im „Absitzen“ (wer kann am längsten ohne Bodenberührung auf einem Gymnastikball sitzen): Nachdem die meisten nach wenigen Sekunden herabrutschten, lieferten sich die beiden Großen ein langes Duell. Jakob gewann schließlich knapp vor Oskar, da er sich im Sudden Death weniger von Flachwitzen und ablenkenden Ballgeschossen irritieren ließ). Dafür konnte sich letzterer mit den schöneren Dunks revanchieren.

Die meisten waren da schon beim Volleyball: Riese Daniel war dabei aber längst nicht der größte, u.a. Simon ließ hier sein Können aufblitzen.

Morgen geht es dann so richtig los und ja, Schach wird es dann bestimmt auch geben (heute wurde nur zwischendurch schon ein wenig gespielt).