Die Sommerferien starten und damit traditionell auch wieder das Schachzwerge-Sommerlager!

Da fast alle Schachzwerge diesmal mit dem Zug mitfahren wollten, schien es recht stressig zu werden. Zumal sich die Bahn mal wieder was neues ausgedacht hat und uns recht überraschend erstmalig in Stendal umsteigen ließ. Na immerhin kam einer von zwei Zügen pünktlich!

Aber es klappte alles gut, das Gepäck wurde am Bahnhof abgeholt und der Zwergetreck stiefelte gemütlich zur Sportschule.

Etwas enspannter verlief die Zugfahrt auch deshalb, da sechs kleine Zwerge auserwählt wurden, mit dem Schachzwergebus fahren zu dürfen. Der Bus fuhr sich aber gefühlt noch nie so behäbig; Trainer Gordon grübelt immer noch, welcher Knirps da zu viel gegessen hat! 😛

Und nein, es liegt bestimmt nicht an den vielen Koffern, Kisten und Beuteln voller Demobretter, Pokalen, Schachheften, Schachmaterial inklusiver schachverwandten Spielen etc.

Alle waren schließlich vor Ort. Nach Zimmereinteilung, Vorstellung der Trainer und Kinder, Vorstellung des Zeitplans, Gruppeneinteilung, Belehrung, Essensabfrage etc. ging es nach etwas Freizeit zum Abendessen. Wie gewohnt gab es ein breites Buffet, diesmal u.a. mit Chicken Nuggets, Nudel- und Kartoffelauflauf.

Dann ging es zum Sport und spätestens hier merkten alle, dass uns wie gewohnt die heißesten Temperaturen des Jahres erwarteten. Es war kaum auszuhalten und alle Kinder wollten natürlich unbedingt in die Sporthalle und… häh, was ist denn hier los: Auszuhaltende angenehme Temperaturen mit leichter frischer Brise?!?? Und morgen soll es noch kühler werden. Die Dauerteilnehmer wie z.B. Melinda, Johannes, Henry, Lotte, Oskar und einige mehr fühlten sich im falschen Film; sind wir hier wirklich im Sommerlager?? Aber okay, wir wollen uns nicht beschweren und so entschied sich tatsächlich etwa die Hälfte aller Kinder für Fußball auf dem Kunstrasen. Hierbei setzte sich Weiß (hatten die Anstoß?) mit 7:1 gegen Schwarz durch. Richtig deutlich wurde es aber erst nach Einwechslung von Trainer Johannes (bei Team Schwarz!). Und nein, nur weil wir Schachspieler sind, gibt’s bei uns nicht nur Schwarz-Weiß-Denken! Vielmehr war es Zufall oder vielleicht auch ein kleiner, absichtlicher Scherz der Landessportschule, dass wir ausgerechnet diese Leibchen bekamen..

Die anderen waren währenddessen in der Sporthalle, die wir vermutlich zum einzigen mal alleine für uns nutzen konnten. Dies wurde auch ausgiebig genutzt. Vor allem die sechs Mädchen hatten ihren Spaß mit den Gymnastikbällen: Die großen bolzten fleißig, die kleineren bauten sich ein Bällebad. Melinda und Anna lieferten sich zunächst ein Lauf-, dann ein Schubsduell, bevor ein Trainer versenkt wurde. Zum Abschluss folgte ein kurzes Duell im „Absitzen“ (wer kann am längsten ohne Bodenberührung auf einem Gymnastikball sitzen): Nachdem die meisten nach wenigen Sekunden herabrutschten, lieferten sich die beiden Großen ein langes Duell. Jakob gewann schließlich knapp vor Oskar, da er sich im Sudden Death weniger von Flachwitzen und ablenkenden Ballgeschossen irritieren ließ). Dafür konnte sich letzterer mit den schöneren Dunks revanchieren.

Die meisten waren da schon beim Volleyball: Riese Daniel war dabei aber längst nicht der größte, u.a. Simon ließ hier sein Können aufblitzen.

Morgen geht es dann so richtig los und ja, Schach wird es dann bestimmt auch geben (heute wurde nur zwischendurch schon ein wenig gespielt).